Wanderung von Ventschow über Tempzin nach Blankenberg

Alle Wanderungen sind detailliert auf meiner Seite Fahrtenschreiber als PDF hinterlegt.

Trotz des frühen Aufstehens heißt es sich sputen. Eine Baustelle auf der Ostseeautobahn bringt mein Zeitmanagement in Schwierigkeiten. Nur noch fünf Minuten leiben mir, um meinen Kraftwagen am Bahnhof in Blankenberg abzustellen.

Das nächste Herzrasen verursacht der schlechte Datenfunk. Erst kurz vor Einfahrt des Zuges habe ich mein Ticket über die Anwendung gekauft. Für günstige 3,30 Euro fahre ich die eine Station nach Ventschow.

Der kürzeste Weg wäre diesmal keine Straße, sondern die Eisenbahn.

Seit dem Bau der benachbarten BAB A 14 ist hier wesentlich weniger Autoverkehr auf der Landesstraße unterwegs. Ich biege auch gleich ab und laufe in den Wald. Für am morgen tirilieren die Vögel, ansonsten ist es morgendlich still. Die Ruhe währt nicht ewig, die Autobahn kommt näher.

Dank meines Fachwissens erspare ich mir mehrere hundert Meter Umweg und benutze die Bahnbrücke. Sicherheitshalber habe ich vorher den Fahrplan studiert.

Über der BAB A14.

Weiter geht der Wald- und Wiesenweg bis kurz vor Bibow. Der Weg endet an einem Grundstück. Deutlich wird vor dem Hund gewarnt. Also, wieder über den Gleisschotter und eine Böschung hinaufgeklettert und am Feldrand entlang nach Bibow.

Südöstlich von Bibo befindet sich ein interessanter Hügel. Eine flache Kuppe, umringt von einem Kranz aus Bäumen. Sieht wie eine slawische Burganlage aus. Oben siehe ich die Reste des Osterfeuers. Von hier sehe ich auch schon den Turm des ehemaligen Klosters von Tempzin. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

Der Semmelberg von Bibow.

Eine- und Sumpflandschaft versperrt den Weg, ich muss nach Süden ausweichen. Über Klein Jarchow, Langen Jarchow, Zahrensdorf muss ich marschieren, ehe ich Tempzin erreiche.

Der Besuch des ehemaligen Antoniter-Klosters lohnt sich. Ich treffe auf dem Hof die Herbergschefin. Sie schließt mir das ehemalige „Warmhaus“ auf. Hier wurde früher gekocht und geräuchert, große Kamine zeugen noch davon.

Die Klosterkirche

Ansonsten sind vom Kloster nur noch eine Ruine und die Klosterkirche übrig, die letztere konnte ich auch besichtigen. Nebenbei betreibt der Förderverein eine Pilgerherberge und bietet Kurse, Pilgerwanderungen sowie Arbeitseinsätze an.

Auf der Straße in Richtung Brüel ist viel Verkehr. Glücklicherweise kann ich die Straße bald nach links hin verlassen. Ein gepflegter Wirtschafsweg führt an ehemaligen Tongruben vorbei bis nach Blankenberg, wo ich meinen Wagen vorfinde.

Wanderweg von Tempzin nach Blankenberg

Veröffentlicht von pausenraumbenutzer

Ich wohne in Rostock.

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