Roßlau, Heimat von Pionieren und Gardisten.

Die Stadt Roßlau an der Elbe ist in den 1930er Jahren im Zuge der allgemeinen Aufrüstung der Wehrmacht zu einem Standort der Pionierausbildung ausgebaut worden.

Dazu ist ein umfangreiches Gelände erschlossen worden. Auch heute sind noch die typischen Kasernenbauten erkennbar, wie sie in den 30er Jahren im ganzen Deutschen Reich errichtet worden.

Restauriert und als Technisches Rathaus nachgenutzt.
Wachgebäude.

Nach 1945 wurde das Gelände durch die Rote Armee genutzt. Hier waren Einheiten der 7. Garde Panzerdivision stationiert. Dazu gibt es hier einen Beitrag.

Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen noch im Jahre 1990, wurde das Gelände umfangreich saniert. In vielen Bereichen wurden alte Gebäude und Anlagen abgerissen. Häufig erkennt man aber noch die alten Straßenanlagen.

Doch erhaltene Straße aus Kleinpflastersteinen
Hier wird eine alte Straße nicht mehr durch Fahrzeuge genutzt und wächst langsam zu
Ehrenfriedhof der sowjetischen Soldaten auf dem alten Kasernengelände
Hier, wie auch bei anderen Kasernenanlagen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, erkennt man eine sowjetische Kaserne an den eher liederlich errichteten Begrenzungen.
Toranlage zum Fahrzeugpark⁸
Ein interessantes Detail: in die Betonfahrbahn sind alte Kettenglieder von Panzern einbetoniert worden

Von den Fahrzeug abstellhallen sind noch einige erhalten. Teilweise sind noch die unterschiedlichen Baujahre erkennbar. Wer will, kann diese Flächen sehr gerne käuflich erwerben. Am Eingang wirkt ein Immobilienmakler

Ein Denkmal wird gepflegt, und ist auch als Sehenswürdigkeit bei Google Maps schnell zu finden:

Veröffentlicht von pausenraumbenutzer

Ich wohne in Rostock.

Ein Kommentar zu “Roßlau, Heimat von Pionieren und Gardisten.

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